Pneumologie 3.0: Vom aktuellen GOLD-Update über das Management der IPF bis zum Lungenkrebsscreening

Diagnose anhand der Atemwegsobstruktion

Die Spirometrie erlaubt neben der Diagnosestellung auch bereits eine Einteilung in Schweregrade (bezogen auf die Atemwegsobstruktion). Das Schweregrad-System von GOLD ergibt sich aus der Messung des FEV1 und dessen Angabe in Prozent vom Sollwert. Die Klassifizierung in vier Schweregrade (GOLD I–IV) und vier Risikokategorien (A, B, C, D) erfolgt entsprechend der Definition wie in Abbildung 1 dargestellt.
Wichtig für die Beschreibung des Patienten ist auch die Quantifizierung der Dyspnoe, die mittels der „modified MRC dyspnea scale“ (mMRC) oder des „COPD Assessment Test“ (CAT) erfolgen kann. Exazerbationen werden anhand der Häufigkeit und der Schwere beschrieben.
GOLD empfiehlt, im Regelfall zunächst den Grad der Atemwegsobstruktion und damit den Schweregrad (I–IV) zu bestimmen und den Patienten danach anhand seiner Symptome und Exazerbationshistorie zu beschreiben.

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