Auslöser eines chronischen Hustens – Ursachen richtig diagnostizieren und therapieren

Grundlagen der Inhalation/Inhalationsschulung

Um Anwendungsfehlern vorzubeugen, ist es notwendig, den Patienten bei der Erstverordnung intensiv in der Handhabung des speziellen Gerätes zu schulen. Der korrekte Gebrauch sollte zudem regelmäßig, etwa im Rahmen von Kontrolluntersuchungen, überprüft werden. Ist ein Wechsel des Inhalationssystems notwendig, bedarf es erneut einer Unterweisung in dessen Gebrauch und der regelmäßigen Kontrolle der richtigen Anwendung.

Der Patient sollte die folgenden Schritte beherrschen:

  • das Inhalationsgerät vorbereiten
  • mit aufrechtem Oberkörper inhalieren
  • zunächst entspannt und möglichst vollständig ausatmen
  • dann die Inhalation auslösen
  • einatmen: langsam und tief bei Dosieraerosolen, kräftig, rasch und tief bei Pulverinhalatoren
  • den Atem für etwa 5–10 Sekunden anhalten
  • mit Lippenbremse ausatmen

Doch selbst wenn der Inhalationsvorgang korrekt ausgeführt wird, gelangen maximal 20–30% der frei gesetzten Dosis in die Lunge.3 Ein ideales Inhalationsgerät sollte die Aerosolbildung unabhängig vom Atemmanöver des Patienten ermöglichen, eine hohe Dosiskonstanz und einen großen Dosisvorrat aufweisen. Zudem sollte es für eine hohe bronchiale Deposition sorgen, ein Zählwerk haben und einfach zu bedienen sein.15 

Pfad: