Auslöser eines chronischen Hustens – Ursachen richtig diagnostizieren und therapieren

Die Inhalationstherapie

Eine der Säulen der Therapie des chronischen Hustens bei obstruktiven Atemwegserkrankungen ist die Gabe inhalativer Medikamente. Die Vorteile der Behandlung sind die Wirkung der Medikamente direkt an der Krankheitslokalisation, wodurch die Wirkung sehr schnell eintritt, die niedrigere Dosierung als bei systemischer Gabe nötig und dadurch geringere Nebenwirkungen. Nachteile können sein: eine falsche Inhalationstechnik, die schlechte Verteilung der Substanzen im Bronchialsystem bei schwerer Atemwegsobstruktion, die unzuverlässige Einnahme sowie die Gefahr der Über- oder Unterdosierung.4, 5
Studien haben gezeigt, dass die Fehlerhäufigkeit beim Inhalieren bei 45–75% liegt10, 11 und rund 50–60% der Patienten mit Asthma und COPD aufgrund von Anwendungsfehlern keinen klinischen Nutzen vom verschriebenen Arzneimittel haben. 12, 13 In der Folge steigen die Rate an Erkrankungsexazerbationen, die Häufigkeit von Arztkonsultationen und Hospitalisationen und damit die Gesundheitskosten an. Zudem haben Patienten mit schlechter Symptomkontrolle nicht nur eine geringere Lebensqualität, sondern auch ein höheres Mortalitätsrisiko.10–13
Um Anwendungsfehler möglichst gering zu halten, ist die Auswahl des zum jeweiligen Patienten passenden Inhalators entscheidend. Der Markt bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte an, und es gibt keine schlechten Devices, außer sie passen nicht zu den Bedürfnissen des Patienten.  

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