Medikamentöse Rezidivprophylaxe

Gemäß den ACCP-Guidelines sind die NOAK in der Behandlung der VTE den VKA vorzuziehen.3, 4 Die NOAK unterscheiden sich in der Langzeittherapie in der Dosierung sowie Einnahmehäufigkeit. So wird Dabigatran 150mg zweimal täglich und Edoxaban 60mg sowie Rivaroxaban 20mg einmal täglich eingenommen. Apixaban wird während der ersten 7 Tage in einer Dosierung von zweimal täglich 10mg eingenommen, anschließend für 6 Monate in einer Dosierung von 5mg zweimal täglich. Danach wird die Dosis auf 2,5mg zweimal täglich reduziert. Diese Dosisreduktion resultiert aus den Daten der AMPLIFY-EXT-Studie, in der sich gezeigt hat, dass die verlängerte Behandlung mit Apixaban 2,5mg effektiv in der Verhinderung von Rezidiven war, ohne das Blutungsrisiko gegenüber Placebo signifikant zu erhöhen (Abb. 1).10 Die EINSTEIN-CHOICE-Studie war ebenfalls eine Studie, bei der ein Antikoagulans, in diesem Fall Rivaroxaban, in reduzierter Dosis für die Langzeitrezidivprophylaxe geprüft wurde.11 Dabei zeigte sich, dass die Umstellung nach sechs Monaten Rivaroxaban 20mg täglich auf Rivaroxaban 10mg in einer ähnlich geringen Rezidivrate nach weiteren sechs Monaten resultiert wie das Beibehalten der 20mg-Dosierung. Beide Rivaroxaban- Dosierungen waren der Thromboseprophylaxe mit Aspirin 100mg täglich überlegen. Definitive Aussagen bezüglich des Blutungsrisikos lassen sich aufgrund der zu geringen Fallzahlen und zu kurzen Studiendauer allerdings nicht treffen.

Die EINSTEIN-CHOICE-Studie war ebenfalls eine Studie, bei der ein Antikoagulans, in diesem Fall Rivaroxaban, in reduzierter Dosis für die Langzeitrezidivprophylaxe geprüft wurde.11 Dabei zeigte sich, dass die Umstellung nach sechs Monaten Rivaroxaban 20mg täglich auf Rivaroxaban 10mg in einer ähnlich geringen Rezidivrate nach weiteren sechs Monaten resultiert wie das Beibehalten der 20mg-Dosierung. Beide Rivaroxaban- Dosierungen waren der Thromboseprophylaxe mit Aspirin 100mg täglich überlegen. Definitive Aussagen bezüglich des Blutungsrisikos lassen sich aufgrund der zu geringen Fallzahlen und zu kurzen Studiendauer allerdings nicht treffen.

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